Aus fast nichts viel machen.

Jetzt erst recht: Eier zeigen!

Countdown bis zum Rücktritt.

Ein Land. Ein Spruch. Ein Freispruch.

Ein Rücktrittsdatum liegt uns leider nicht vor. Wir zählen deshalb vorsorglich bis zum 25. März 2029, dem letztmöglichen Termin der nächsten regulären Bundestagswahl (Art. 39 GG). Spätestens. Das Original verspricht, sein Bogen gehe nach oben. Unserer geht nach unten. Auch das ist Dynamik.

Noch bis zur Schließung der Wahllokale:

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Symbolisch angesetzt auf Sonntag, 18:00 Uhr, der Moment, in dem ausgezählt wird. Ein früherer, freiwilliger Termin würde diese Seite selbstverständlich sofort obsolet machen. Wir kämen damit klar.

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seit Amtsantritt. Friedrich Merz ist seit dem 6. Mai 2025 Bundeskanzler. Wir zählen mit. Jemand muss es ja tun.

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seit die Staatsanwaltschaft bestätigte: Man darf das sagen. Gießen, 21. August 2026, Verfahren eingestellt, Berlin hatte gar nicht erst angefangen.

Das Zitat

„Die Kundgabe war vom Grundrecht der Meinungsfreiheit gedeckt.“

— Staatsanwaltschaft Gießen, 21. August 2026
3 von 3Ermittlungsverfahren (§§ 185, 188 StGB) eingestellt. Quote: einwandfrei.
4.999+fortlaufend nummerierte Strafanzeigen wegen Online-Beleidigung. Ordnung muss sein.
0erfüllte Straftatbestände. „Erfüllt keinen Straftatbestand“, amtlich.

Die Sprechstunde.

Neu im Programm: Der Kanzler diagnostiziert jetzt selbst.

Karikatur: Beim Fototermin nach der TV-Sendung lehnt sich ein älterer Politiker im dunklen Anzug mit Brille lachend zurück und zeigt mit dem Finger auf eine blonde Kinderärztin im weißen Kittel mit Stethoskop und Klemmbrett. Sie steht ruhig da und macht eine einladende Geste. Zwischen beiden steht eine ausgeschaltete Studiokamera.
Fototermin, 27. August 2026, die Kameras waren aus, sagt der Sender. Karikatur: eigene Bildschöpfung (KI-generiert, Satire, Art. 5 GG). Als Vorlage für die Politiker-Ähnlichkeit diente das Porträt von Guamedo1234 (Wikimedia Commons, CC BY 4.0). Die Ärztin ist eine frei erfundene Figur und bildet keine reale Person ab.

Am 27. August 2026 saß das Original bei RTL an einem Tisch mit Bürgern. Ihm gegenüber: eine Kinderärztin aus Niedersachsen, die wissen wollte, warum er „solche menschenverachtenden, zerstörerischen Gesetze wie das GKV-Spargesetz“ erlasse, und ob das noch zum Amtseid passe, Schaden vom Volk abzuwenden. Eine harte Frage, zugespitzt formuliert. Was folgte, war keine Antwort auf die Sache, sondern eine Lehrstunde in gekränkter Amtswürde. Wir dokumentieren den Fall in der Form, die dem Anlass angemessen ist:

Zur Einordnung: Dies ist ein eigener, neuer Fall vom 27. August 2026, nicht zu verwechseln mit dem Gießener Verfahren um das „MRZ LCK 00“-Plakat (eingestellt am 21. August 2026, siehe Zähler oben). In Gießen ermittelte der Staatsapparat von Amts wegen gegen eine Bürgerin. Hier drohte der Kanzler einer Bürgerin persönlich, unter vier Augen, nach ihrer bezeugten Darstellung, mit dem Strafrecht. Zwei Vorgänge, ein Muster.

Befundbericht · Satire · Praxis für Machtkritik

Patient
F. M., 70, männlich. Beruf: Bundeskanzler. Bogen laut Eigenauskunft: oben.
Zuweisung
RTL-Studio, 27. August 2026, Sendung „Am Tisch mit Friedrich Merz“. Fachärztin spricht Nebenwirkungen des GKV-Spargesetzes an.
Symptomatik
Arme verschränkt, Stimme belegt. Wiederholungsschleife: „Das geht zu weit.“ Eigenanamnese: „ziemlich harter Tobak“. Der Fachärztin beschied er, sie sei „Nutznießer“ des Gesundheitssystems, sie könne „ohne dieses Gesundheitssystem nicht leben“. (Anmerkung der Praxis: Das trifft, streng genommen, auf alle Versicherten zu. Deshalb heißt es so.)
Befund
Akute Kritikunverträglichkeit. Bemerkenswert der anschließende Fototermin, Kameras aus: Dort stellte der Patient nach Darstellung der Ärztin gleich selbst eine Diagnose, ihre Aussagen seien „straffällig“ gewesen. Ein Mitgast der Sendung bestätigt die Szene, der Sender mag sie „in keiner Weise bestätigen“. Wir halten fest: Der Chef der Exekutive erklärt einer Bürgerin unter vier Augen, ihre Kritik an ihm sei eine Straftat. Das nennt man andernorts Einschüchterung, hier offenbar Smalltalk.
Zweitmeinung
Strafbar? „Sehr wahrscheinlich nicht“ (Rechtsanwältin, öffentlich). Das Bundesverfassungsgericht stellt scharfe, polemische Machtkritik unter besonderen Schutz. Und was von solchen Diagnosen übrig bleibt, hat die Staatsanwaltschaft Gießen am 21. August amtlich notiert: „erfüllt keinen Straftatbestand“. Siehe Zähler oben.
Therapieangebot der Ärztin
Ein weiteres Gespräch. Reaktion des Patienten: „Er lachte mich aus!“ Alternativangebot: Demo am 5. September vor dem Reichstag, Volksnähe üben. Reaktion: „Ganz sicher nicht.“
Prognose
Unbehandelt chronisch. Die Familienministerin empfahl derweil der Ärztin mehr Sachlichkeit, dem Patienten empfahl niemand etwas. Wir zählen weiter.
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seit der Kanzler-Diagnose „straffällig“. Eine Anzeige gegen die Ärztin liegt bis heute nicht vor. Es blieb bei der Drohung. Aus der Praxis wissen wir: Wer wirklich anzeigt, nummeriert durch.

Stimmen aus dem Wartezimmer

  • „Ich hoffe vom ganzen Herzen, dass dem Kanzler noch das Lachen vergeht.“ Kommentar auf Instagram, zitiert nach news.de, 30.08.2026
  • „Bin fassungslos, dass eine praktizierende, engagierte Ärztin als Nutznießerin des staatlichen Gesundheitssystems betitelt wird. Vom Bundeskanzler!“ Kommentar auf Instagram, zitiert nach news.de, 30.08.2026
  • „Unser Kanzler hat Null Interesse an den Problemen seiner Steuerzahler.“ Kommentar auf Instagram, zitiert nach news.de, 30.08.2026

Chronik nach übereinstimmenden Berichten u. a. von Spiegel, FAZ, Welt, Tagesspiegel, t-online und Bild (27.-30. August 2026). Zitate aus der Sendung sind belegt; die Schilderung des Fototermins folgt der Ärztin Bea Merscher und dem Mitgast Oliver Bernt, RTL widerspricht ihr. Die Demo „Es ist Punkt 12“ findet am 5. September 2026 vor dem Reichstag statt. Der Rest ist Satire, noch so ein Grundrecht.

Band I · wird fortgeschrieben

Kriminalgeschichte des Christdemokratentums.

Nach dem Vorbild von Karlheinz Deschners „Kriminalgeschichte des Christentums“, zehn Bände, fünf Jahrzehnte Arbeit, beginnen wir hier ein bescheideneres Register. Wir dokumentieren, was der Mann mit dem C im Parteinamen öffentlich tut, und halten es gegen zwei Maßstäbe: die christlichen Werte, auf die sich seine Partei beruft, und die „Zehn Angebote des evolutionären Humanismus“ (Michael Schmidt-Salomon, Giordano-Bruno-Stiftung), Leitlinien, die ganz ohne Gott auskommen und trotzdem, oder deshalb, menschlicher sind. Die Fakten sind belegt. Die Wertungen sind unsere Meinung. Beides ist erlaubt. Neueste Akte steht oben.

Akte 26/09 Das Desaster und die Durchhalteparolen.

Am 20. September 2026 trat Bundeskanzler Friedrich Merz bereits um 18.14 Uhr, rund eine Viertelstunde nach Schließung der Wahllokale in Berlin und Mecklenburg-Vorpommern, im Helmut-Kohl-Saal der CDU-Zentrale vor die Kameras, noch bevor endgültige Ergebnisse vorlagen. In Mecklenburg-Vorpommern hatte die CDU nach Darstellung von t-online „das schlechteste Ergebnis bei einer Landtagswahl in der Nachkriegszeit“ eingefahren; ein erstmaliges Ausscheiden aus dem Landesparlament war möglich. In Berlin war die Partei „deutlich hinter die Linken abgefallen“ (Bild-Zeitung). Merz, der sein Statement nach Angaben von focusplus.de diesmal nicht vom Papier, sondern vom Teleprompter ablas, sagte: „Es ist ein Desaster. Die CDU hat gekämpft. Aber am Ende ist die CDU zerrieben worden.“ Das Resultat könne man „nicht schönreden“ (euronews). Konsequenzen für die eigene Person zog er nicht: Er sei „fest davon überzeugt, dass der Erfolg unserer Reformen nicht nur unser Zusammenleben verbessert, sondern auch unser Selbstbild und unser Bild in der Welt. Deutschland ist reformfähig.“ Nötig seien nun „Rückgrat, Standhaftigkeit und Geduld“, „Ich werde das aufbringen als Parteivorsitzender der CDU und vor allem als Bundeskanzler unseres Landes.“ (Zitate: n-tv). Nach Darstellung der Bild-Zeitung erklärte er sich bereit, Verantwortung zu übernehmen, „Nicht für die Wahl-Klatschen an diesem Abend“, sondern „Für die Zukunft. Als Reform-Kanzler.“ Seine Diagnose des Wahljahrs: „Die Menschen verlören das Vertrauen in die Institutionen“ (Bild-Zeitung). DerWesten.de titelte daraufhin: „Nichts als Durchhalteparolen“; n-tv stellte fest, Merz ziehe „keinerlei Konsequenzen“ aus den Ergebnissen. In der eigenen Partei löste die Ansprache „Kopfschütteln und Wut“ aus (nau.ch); laut Süddeutscher Zeitung hatte Merz die CDU-Ministerpräsidenten zuvor „quasi zwangsversammelt“ im Konrad-Adenauer-Haus.

Das C verspricht

„Denn wer sich selbst erhöht, der wird erniedrigt werden; und wer sich selbst erniedrigt, der wird erhöht werden.“
Matthäus 23,12 (Lutherbibel). Die Stelle verortet Selbsterhöhung nicht unter den Führungstugenden.

Der Humanismus bietet an

„Immunisiere dich nicht gegen Kritik! Ehrliche Kritik ist ein Geschenk, das du nicht abweisen solltest.“ (Nr. 6)
Schmidt-Salomon, Zehn Angebote (Kurzfassung), gbs.

Befund der Redaktion (Meinung): Wer den schwindenden Rückhalt für die Institutionen beklagt und sich selbst nicht zu ihnen rechnet, macht die Diagnose zum Alibi. Verantwortung ausschließlich „für die Zukunft“ anzubieten, halten wir für die billigste Form der Verantwortungslosigkeit: Sie kostet nichts und verweist die Schuld auf früher. Dass der Auftritt selbst in der eigenen Partei Wut auslöste, deuten wir als Beleg dafür, dass die Durchhalteparolen vor allem für einen gesprochen waren: für den Durchhaltenden.

Akte 26/08 Die Ärztin und die Drohdiagnose.

27. August 2026, RTL. Der Fall ist oben in der Sprechstunde vollständig dokumentiert: die Frage der Kinderärztin, die gekränkte Antwort, der „Nutznießer“-Satz, und nach der Sendung, nach ihrer bezeugten Darstellung, die Ansage des mächtigsten Mannes im Staat an eine Bürgerin, ihre Kritik sei „straffällig“ gewesen. Dazu Lachen und „Ganz sicher nicht“. Drei Tage später erklärt die Familienministerin, es brauche mehr Sachlichkeit, gemeint war die Ärztin, nicht der Kanzler.

Das C verspricht

„Selig sind die Sanftmütigen.“
Matthäus 5,5, Bergpredigt. Auslachen kommt darin nicht vor.

Der Humanismus bietet an

„Habe keine Angst vor Autoritäten, sondern den Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!“ (Nr. 3), Die Ärztin hat geliefert. „Habe Mitleid mit jenen Kritikunfähigen, die sich … als ‚unfehlbar‘ darstellen müssen.“ (Nr. 6, Originalfassung)
Schmidt-Salomon, Zehn Angebote, gbs.

Befund der Redaktion (Meinung): Eine Bürgerin unter vier Augen mit dem Strafrecht zu bedrohen und sie dann auszulachen ist keine Stilfrage. Es ist, wir bleiben bei unserer Diagnose, inhuman. Und das Lachen macht es grausam.

Akte 26/07 Stolz und Vorurteil.

1. Juli 2026, deutsches WM-Aus. Der Kanzler lässt posten: „Wir sind stolz auf euch.“ Das Netz antwortet mit Spott, der Spiegel widmet dem „verunglückten Tweet“ eine eigene Chronologie und führt eine Liste der „rhetorischen Schnitzer des Friedrich Merz“. Kein Drama, nur ein Muster: erst senden, dann denken, nie einordnen.

Das C verspricht

Demut, eine der christlichen Kardinaltugenden.
Quellenlage: umfangreich, Anwendung: ausstehend.

Der Humanismus bietet an

„Sei dir deiner Sache nicht allzu sicher! … Sei dabei aber jederzeit offen für bessere Argumente.“ (Nr. 7)
Schmidt-Salomon, Zehn Angebote (Kurzfassung), gbs.

Befund der Redaktion (Meinung): Verzeihlich, als Einzelfall. Als Regierungsstil: ermüdend.

Akte 26/04 Die Kranke und die Karte.

Bürgerdialog Salzwedel, Ende April 2026. Silvia Dronsch, 53, Hautkrebs im vierten Stadium, schildert ihre Angst vor Kürzungen bei der Krebsvorsorge und fragt, warum beim Volk gespart werde, während für die Spitzen des Staates Gehaltserhöhungen im Raum standen. Antwort des Kanzlers, vor 250 Zuschauern: „Zu keinem Zeitpunkt ist von irgendjemandem erwogen worden, die Bezüge der Mitglieder der Bundesregierung anzuheben … ich wäre Ihnen einfach dankbar, wenn Sie das nicht einfach ungeprüft wiederholen.“ Geprüft hat offenbar er nicht: Ein Gesetzentwurf aus dem Innenministerium sah zu diesem Zeitpunkt tatsächlich eine Anhebung der Spitzenbeamten-Gehälter um rund 40.000 Euro vor, gestoppt erst nach öffentlicher Empörung. Die erbetene Entschuldigung kam nie. Stattdessen erhielt die todkranke Frau im Juni: eine Autogrammkarte mit Widmung („alles Gute“) und die Wünsche „Kraft“ und „Zuversicht“, vom Mitarbeiter. Ob sie um die Karte gebeten hat, bestreitet sie; das Kanzleramt behauptet es.

Das C verspricht

„Ich bin krank gewesen, und ihr habt mich besucht.“
Matthäus 25,36, Maßstab des Weltgerichts, keine Autogrammstunde.

Der Humanismus bietet an

„Verhalte dich fair gegenüber deinem Nächsten und deinem Fernsten!“ (Nr. 2) · „Überwinde die Neigung zur Traditionsblindheit, indem du dich gründlich nach allen Seiten hin informierst, bevor du eine Entscheidung triffst!“ (Nr. 8)
Schmidt-Salomon, Zehn Angebote des evolutionären Humanismus (Kurzfassung), gbs.

Befund der Redaktion (Meinung): Eine sterbenskranke Bürgerin öffentlich abzukanzeln, ihr Faktum als „falsche Behauptung“ abzutun und ihr statt einer Entschuldigung ein Autogramm zu schicken, ist nach unserer festen Überzeugung inhuman und grausam. Beide Maßstäbe, das C und die Angebote, hätten es besser gewusst.

Akte 26/03 Das Plakat und der Staatsapparat.

Gießen, Mitte März 2026. Eine 21-Jährige hält bei einer Demo ein Pappschild hoch: „MRZ LCK 00“. Die Polizei leitet Ermittlungen wegen politischer Beleidigung des Bundeskanzlers ein (§ 188 StGB, Sonderparagraf mit verschärfter Strafe, gilt seit 2021). Monatelang läuft ein Verfahren gegen eine Studentin, wegen dreier Buchstabenpaare. Am 21. August 2026 stellt die Staatsanwaltschaft ein: „Besagtes Verhalten erfüllt keinen Straftatbestand, da die Kundgabe vom Grundrecht der Meinungsfreiheit gedeckt war.“ Ihr Verteidiger merkt an, dass die Ermittlungen nie hätten beginnen dürfen, belastend und teuer waren sie trotzdem.

Das C verspricht

„Richtet nicht, damit ihr nicht gerichtet werdet.“
Matthäus 7,1. Über das Vergeben von Schuld existiert ebenfalls Literatur.

Der Humanismus bietet an

„Immunisiere dich nicht gegen Kritik! Ehrliche Kritik ist ein Geschenk, das du nicht abweisen solltest.“ (Nr. 6)
Schmidt-Salomon, Zehn Angebote (Kurzfassung), gbs.

Befund der Redaktion (Meinung): Wenn der Apparat einer Demokratie gegen ein Pappschild ermittelt, ist nicht das Pappschild das Problem. Das Ergebnis steht oben auf dieser Seite, amtlich.

Akte lfd. Der Anzeigenhauptmeister.

Laufender Vorgang: Wegen Online-Beleidigungen des Kanzlers wurden fortlaufend nummerierte Strafanzeigen gestellt, die Zählung hat die Nummer 4.999 überschritten (siehe Kennzahlen oben). Gegen das Gießener Plakat lief das Verfahren übrigens von Amts wegen; einen Strafantrag stellte er dort nicht. Musste er auch nicht, der Apparat läuft ja.

Das C verspricht

„Liebet eure Feinde; segnet, die euch fluchen.“
Matthäus 5,44. Von Nummerierung steht da nichts.

Der Humanismus bietet an

„Befreie dich von der Unart des Moralisierens!“ (Nr. 5) · „Immunisiere dich nicht gegen Kritik!“ (Nr. 6)
Schmidt-Salomon, Zehn Angebote (Kurzfassung), gbs.

Befund der Redaktion (Meinung): Wer die eigene Bevölkerung im fünfstelligen Bereich verklagt und Kritikerinnen von Angesicht zu Angesicht mit dem Strafrecht droht, hat das C im Namen seiner Partei nach unserer Überzeugung nicht verdient, und die zehn Angebote leider nicht gelesen. Beides wäre zu haben. Eines davon gratis.

Dieses Register wird fortgeführt, sobald das Original liefert. Fakten und wörtliche Zitate nach zeitgenössischen Presseberichten (u. a. Spiegel, Zeit, Kreiszeitung, Gießener Allgemeine, 2026). Die „Zehn Angebote des evolutionären Humanismus“ stammen aus: Michael Schmidt-Salomon, Manifest des evolutionären Humanismus, Alibri 2005/2006, zitiert nach giordano-bruno-stiftung.de; Zitate gekürzt. Karlheinz Deschners Werk sei ausdrücklich zur Lektüre empfohlen, zehn Bände Vorsprung. Alle Wertungen dieser Seite sind Meinungsäußerungen im Sinne von Art. 5 GG.

Impressum & rechtliche Hinweise.

Stand: September 2026

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Es gilt der Grundsatz, dass Satire geschützte Rede ist (Art. 5 GG, Meinungs- und Kunstfreiheit). Das hat für den Spruch, der dieser Seite den Namen gab, am 21. August 2026 auch die Staatsanwaltschaft Gießen so gesehen.

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